Am 31.10.2026 hat der Förderkreis seine ehrenamtlich Aktiven zu einer Führung durch das denkmalgeschützten Gebäudeensemble des Funkhauses in der Nalepastrasse Berlin eingeladen.
Bei diesigem Wetter wurden wir von einer ehemaligen Rundfunkredakteurin, Frau Elisabeth Heller, die in dem Komplex lange Jahre gearbeitet hat, mit auf eine Zeitreise genommen.
Mit ihrem großen Schlüsselbund haben sich für uns fast alle Türen geöffnet. Dahinter verbargen sich Informationen zur Architektur, zur analogen Klangakustik und zur Nutzung der Gebäude über die Jahrzehnte. Auch die eine oder andere Anekdote war dabei. Sehr engagiert und mit viel Herzblut wurden uns nicht nur Fakten vermittelt.
Frau Heller hatte auf ihrem Tablet auch viele Filmmitschnitte von Zeitzeugen dabei. So z.B. vom Architekten Franz Ehrlich über die Anwendung der verschiedensten Bauhauselemente sowie von Gisela Herzog, die die akustische Raumplanung verantwortete. Neu war sicherlich für viele, dass der Schall sich in trapezförmigen Räumen anders verhält als in rechteckigen, dass die Deckengestaltung eine entscheidende Rolle in Räumen spielt und dass es einen Hörnchengang gab, in dem die Mitarbeiter*innen bei Sonnenlicht gern spazieren gingen.
Erstaunlich war, in welch gutem Zustand die Räume noch waren.
Vieles kann auf der Website von Frau Heller nachgelesen werden: https://www.zeitreise-nalepafunk.com/
Das Fazit: sehr empfehlenswert.






